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Welpenhandel

Mein Name ist Sigrid Römer. Ich lebe mit meinem Rhodesian Ridegeback Rüden Baganda Waziri wa Moyo in Kaufungen, einer von Wäldern und Feldern umgebenen Gemeinde in der Nähe von Kassel.

Die Liebe zu den Hunden lag mir gewissermaßen in den Genen bzw. wurde mir in die Wiege gelegt. Bereits meine Großeltern, sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits, lebten mit Hunden – vom Dackel bis zum Schäferhund war alles dabei. So wuchsen schon meine Eltern mit Hunden auf und gaben diese Faszination an ihre Kinder weiter.

Es gab später aber auch Zeiten, in denen wir keine eigenen Tiere halten konnten. In diesen Phasen betreute meine Mutter – mit mir an der Hand – häufig Hunde, deren Besitzer nicht ausreichend Zeit für Gassigänge hatten. Heute würde man das „Ausflugsservice“ oder neudeutsch „Dogwalking“ nennen.

Sigrid Römer

Gut angelernt übernahm ich dann diese Aufgabe, bis endlich wieder ein Hund in die Familie einziehen konnte. Meine Schwester bekam einen Cockerspanielrüden, der 14 Jahre lang unsere Familie begleitete.

Cockerspanielrüde

Als ich auf eigenen Füßen stand, war schnell klar, dass auch bei mir ein Hund einziehen musste. So holte ich eine Labrador-Dalmatiner-Mix-Hündin mit ca. 5 Monaten aus schlechtesten Verhältnissen. Sie war für das Versuchslabor vorgesehen! Ich nannte sie Sarah, nach einer ihr ähnlich sehenden Hündin, die ich einige Jahre zuvor in Afrika kennengelernt hatte. Nachdem ich Sarah ins Leben zurückgeholt hatte, dankte sie es mir mit 15 wunderschönen Jahren.

Sigrid Römer

Im Jahr 1991 fand Sarah ihre fortan beste Freundin: eine Ridgebackhündin. Seither hat mich die Rasse Rhodesian Ridgeback nicht mehr losgelassen und bald war klar: mein nächster Begleiter sollte ein Ridgeback sein.

Auf der Suche danach lernte ich Annemarie Schmidt-Pfister und Dr. Christian Schmidt vom Kennel Makololo kennen. Dort war der A-Wurf gerade 5 Wochen alt und ich hatte das Glück, eine Hündin bekommen zu können.

A-Wurf
A-Wurf

Wenige Wochen später zog Anga Moyo bei mir ein. Anga Moyo bedeutet auf Suaheli „Leuchtendes Herz“. Und diesem Namen hat sie alle Ehre gemacht. Anga war eine immer fröhliche, sehr temperamentvolle, tolle Ridgebackhündin.

Anga Moyo

Leider wurde sie mit 6 Jahren sehr krank. Nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen musste sie – erst siebenjährig – ihren letzten Weg antreten.

Anga hinterließ eine sehr große Lücke. Doch wenn man einen Gefährten verliert, heißt es nicht, dass man einem anderen kein Zuhause geben kann. – Jeder Hund ist einzigartig! – Allerdings musste es ein solcher sein, den Anga auch gemocht hätte.

Zwischenzeitlich hatte ein Freund von Anga (und mir!), den wir schon seit seiner Welpenzeit kannten, seinen ersten Deckakt.

Anga hütet Klein-Chiwambo, damit Shumba mal ausruhen kann!

Chiwambo Baha de Kiungwana von Heike und Holm Jäger belegte die Hündin Oshana aus dem Kennel Baganda von Gerda und Dr. Peter Buse. Nachdem ich Oshana und Familie Buse kennen gelernt hatte, stand fest: ein Rüde aus dem W-Wurf sollte es sein. Am 14.09.2009 wurden dann 10 gesunde Welpen geboren. Mit dabei war ein kleiner Rüde für mich.
Nun ging es wieder einmal an die Namensgebung. Der Name Waziri, was auf Suaheli „Minister“ bedeutet, stand schnell fest, doch erschien er mir einfach nicht vollständig. Erst als die Kombination Waziri wa Moyo gefunden war, war ich zufrieden. Waziri wa Moyo bedeutet zu Deutsch „Minister der Herzen“ - und so hatte ich die Herzen wieder vereint – meines inbegriffen.